Foto: Daniel Löb

HEROES OF TOMORROW beginnen das neue Jahr mit dem Oberfrankenderby

medi bayreuth startet in den heißen Januar mit dem Gastspiel bei Brose Bamberg

Der Start ins Jahr 2019 hat es in sich für medi bayreuth. Bis zum Auswärtsspiel Anfang Februar in Berlin stehen mit Bamberg, München und Ludwigsburg nur noch Playoff-Teams auf dem Bundesligaspielplan der HEROES OF TOMORROW. Den Auftakt in diesen sportlich wahrlich extrem anspruchsvollen Januar macht am morgigen Donnerstag um 20:30 Uhr das Aufeinandertreffen mit dem neunmaligen deutschen Meister, Brose Bamberg.

Die Partie des 14. Spieltages in der easyCredit Basketball Bundesliga zwischen dem Tabellenvierten und dem Fünften ist das mittlerweile 77. Oberfrankenderby. Während die Bamberger neun ihrer bisherigen zwölf Saisonspiele gewinnen konnten (Niederlagen in Braunschweig, in Berlin und am letzten Spieltag zuhause gegen den FC Bayern München), haben die HEROES OF TOMORROW bisher acht Saisonsiege eingefahren und liegen damit mit nur einem Erfolg weniger direkt hinter den Bambergern auf Platz 5.

Das sagt Head Coach Raoul Korner:

“Wir sind in Bamberg definitiv in der komfortablen Rolle des Außenseiters. Im Spiel gegen Bayern München hat man die Qualität der Bamberger gesehen, die trotz eines miserablen Starts und einer horrenden Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie in den letzten Minuten sogar noch die Chance gehabt hatten, das Spiel zu gewinnen.

Bamberg ist ein absolutes Top-Team und gegen diese Mannschaften gilt für uns, dass wir an unserem Leistungslimit kratzen und alles aufs Feld schmeißen müssen.

Die Freude im Team auf dieses Spiel ist groß, denn in solchen Partien kann man nur wachsen und profitieren. Das Oberfrankenderby ist für uns eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Wir haben es gegen Oldenburg nicht hinbekommen, mit einem Top4-Team auf Augenhöhe zu spielen. Daher sind wir jetzt natürlich umso motivierter, das beim nächsten Anlauf zu schaffen.”

Ins Detail mit Lars Masell: Die Key Players von Brose Bamberg

#4 POINT GUARD TYRESE RICE

Der 31-jährige Playmaker ist ein extrem schneller Aufbauspieler, der nach Ansicht von Lars Masell der wohl kreativste Scorer auf dieser Position in der gesamten Liga ist. Trainer Ainars Bagatskis bringt ihn aber dennoch lieber von der Bank. Nur in zwei BBL-Spielen in dieser Saison stand der 1,85 Meter große Guard in der Startformation. Dafür steht er dann jedoch mit 29:19 Minuten Einsatzzeit die längste Zeit aller Brose-Akteure auf dem Parkett, wobei er es bei einer Effektivität von 14,2 im Schnitt auf 14,3 Punkte und 7,3 Assists (Bestwert im Team vor Zisis mit 4,3) bringt. Daneben leistet er sich jedoch auch 2,6 Ballverluste pro Spiel.

#21 POWER FORWARD AUGUSTINE RUBIT

In seiner zweiten Saison in Bamberg kommt der 29-Jährige nun so richtig in Fahrt und spielt für medi-Assistant Coach Lars Masell bislang eine MVP-Saison. Mit 15,3 Punkten und 6,0 Rebounds pro Spiel führt er sein Team ebenso an wie bei den geblockten Würfen (1,1) und der Effektivität (18,7). 25:36 Minuten steht der 104 Kilogramm schwere Power Forward auf dem Parkett und bekommt er die Kugel in der Nähe des gegnerischen Korbes in die Hände, ist er fast immer erfolgreich. 67,4 Prozent Trefferquote im Zweipunkt-Bereich sprechen hier eine klare Sprache.

#20 POWER FORWARD ELIAS HARRIS

Auch er spielt eine sehr starke Saison. Vor allem unter dem Korb im Spiel am Zonenrand ist er derzeit unheimlich stark und übertrifft Augustine Rubit mit einer Trefferquote von 70 Prozent im Zweipunkt-Bereich sogar noch leicht. Wie Tyrese Rice bringt Coach Bagatskis auch den 29-Jährigen meist von der Bank. In 17:34 Minuten erzeit er dabei im Schnitt 8,4 Punkte und holt 4,3 Rebounds (Effektivität 12,0).

Die Stärken von Brose Bamberg

“Brose Bamberg ist eine absolute Topmannschaft. Sie spielen einen extrem physischen Basketball und sind zudem sehr aggressiv. In der Verteidigung stehen sie sehr kompakt. In der Offensive verfügen sie über viele Waffen, wie zum Beispiel die individuelle Stärke von Tyrese Rice und deren Post-Spielern, wodurch sie extrem vielseitig sind. Insgesamt ist ihr Offensivspiel - wie schon in den letzten Jahren - geprägt von der extrem guten Bewegung des Balles und der Fähigkeit, den Korb immer wieder zu attackieren.”

Das Oberfrankenderby - Die ewige Bilanz:

Bisher gab es 76 Spiele. 29 Mal siegte Bayreuth (17x heim, 12x auswärts), 47 Mal hingegen triumphierte Bamberg (20x heim, 27x auswärts). Der letzte Auswärtssieg einer Bayreuther Mannschaft in Bamberg datiert vom 14. Februar 1998. Damals trugen beide Teams auch noch andere Vereinsnamen. Mit 75:65 (34:39) siegte vor über 20 Jahren Basket Bayreuth damals beim TTL Universa Bamberg.

Live dabei in der Brose Arena:

Aufgrund der Nähe werden sicherlich viele medi Fans ihr Team beim Oberfrankenderby live in der Arena unterstützen. Für alle, die das Spiel nicht in der Halle mitverfolgen können, überträgt Telekom Sport in gewohnter Form auf allen Plattformen (Web, App oder SmartTV) live und in bester Qualität. Auch auf Sport1 wird das Spiel im Free-TV übertragen.

Natürlich gibt es das Derby live und in voller Länge auch auf DUNK.FM, dem gemeinsamen Portal von Radio Mainwelle und Nordbayerischer Kurier. Die Reportage aus der Brose Arena beginnt um 20:20 Uhr.