Foto: Hartmut Adelmann

Heroes Of Tomorrow erwarten am Sonntag zur TATORT-Zeit die Eisbären

Nach dem Heimsieg gegen Ulm gilt es für medi gegen Bremerhaven nachzulegen

Zum Ende der Hauptrunde in der easyCredit Basketball Bundesliga erhöht sich für alle Teams die Schlagzahl erheblich. Nach einem kompletten Spieltag am Freitag geht es am Sonntag gleich mit dem nächsten weiter, ehe in einer Woche dann zum Saisonfinale gleich drei Spiele in nur fünf Tagen auf die Mannschaften warten.

Nach dem Heimspiel und dem 88:75 Heimsieg am Freitag gegen Ulm steht für medi bayreuth zum Abschluss dieses Doppelspieltages ein weiteres Heimspiel auf dem Programm. Zur besten Krimizeit trifft das Team von Head Coach Raoul Korner morgen um 20:15 Uhr in der Oberfrankenhalle auf die Eisbären Bremerhaven.

Wie berichtet werden die Heroes Of Tomorrow auf Power Forward De’Mon Brooks verzichten müssen, der sich im Spiel gegen Ulm eine Knieverletzung zugezogen hatte.

Das sagt Raoul Korner:

“Wieder einmal geht es gegen ein Team, das unter Zugzwang steht. Für uns ist es auf der anderen Seite eine Riesenchance, den Playoff-Einzug zum zweiten Mal hintereinander zu fixieren, was eine großartige Sache für uns wäre. Genau das ist auch unser einziges Ziel in diesem Spiel.

Die größte Waffe der Bremerhavener ist ihr Shooting auf den Positionen eins und zwei. Jordan Hulls und Johnny Berhanemeskel sind außergewöhnlich gute Werfer, die großen Schaden anrichten können, wenn sie denn losgelassen werden. Deshalb geht es für uns vor allem darum, diese beiden im Zaum zu halten, so wie das zuletzt den Frankfurtern gut gelungen ist.”

Die Top-Performer der Bremerhavener

Punkte, Assists & Effektivität: An einem Mann kommt man in dieser Saison nicht vorbei, wenn man an die Eisbären Bremerhaven denkt: Jordan Hulls (Nr. 10 / Foto: M. Kuch). Auch in seinem zweiten Jahr an der Nordsee ist der Point Guard Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Eisbären. Der 28-jährige US-Amerikaner stand bislang in allen 30 Spielen in der Startformation und kommt im Schnitt auf über 31 Minuten Einsatzzeit. Dabei überzeugt der Spielmacher mit 14,8 Punkten und 4,0 Assists. Zusammen mit 3,7 Rebounds und 1,1 Steals bedeutet dies einen Effektivitätswert von 16,9. Damit belegt er ligaweit Rang neun.

Rebounds: In der vierten Hauptstatistik verzeichnet Center Geoffrey Groselle (Nr. 41 / Foto: Hartmut Adelmann) den Bestwert der Küstenstädter. Der 25-Jährige, der im Sommer vom Ligakonkurrenten Basketball Löwen Braunschweig kam, verzeichnet im Schnitt 5,6 Rebounds. Zudem ist der US-Amerikaner mit 10,5 Zählern pro Einsatz einer von drei Spielern im Team, der auf eine zweistellige Punktausbeute kommt. Für seine Werte benötigt er dabei gerade einmal 22 Minuten Spielzeit.

Der bisherige Saisonverlauf

Obwohl die Eisbären sechs Stammspieler, darunter mit Jordan Hulls und Ivan Elliott zwei Kontingentspieler, halten konnten, verläuft die Saison sicher nicht nach dem Geschmack der Verantwortlichen. Zwar gelang am zweiten Spieltag beim 66:64 in Berlin ein Überraschungssieg, dies war allerdings der einzige aus den ersten neun Spieltagen. Auf das 78:73 über Tübingen folgten drei weitere Niederlagen und nach dem 79:82 gegen den MBC trennte sich der Club von Trainer Sebastian Machowski.

Neben dem Job des Geschäftsführers übernahm Arne Woltmann daraufhin auch das Regiment an der Seitenlinie. Doch auch unter dem erfahrenen neuen Head Coach gab es zunächst zwei Niederlagen, ehe man am 6. Januar mit einem 80:74 Sieg über die Rockets ins neue Jahr startete.

Aktuell rangieren die Eisbären mit sieben Erfolgen auf dem 16. Tabellenplatz. Nach Bayreuth reist das Team mit vier Niederlagen in Serie an. Am Freitag gab es eine 69:81 Heimniederlage gegen die FRAPORT SKYLINERS, womit der letzte Eisbären-Erfolg vom 25. März beim 72:65 über Braunschweig datiert.

Live dabei in der Oberfrankenhalle

Auch für das zweite Heimspiel des Wochenendes gibt es noch Sitz- und Stehplatzkarten. Diese sind online unter tickets.medi-bayreuth.de oder an der Abendkasse erhältlich. Natürlich wird auch die Partie, die am Sonntag, 22. April um 20:15 Uhr beginnt, bei Telekom Sport und Entertain im Stream sowie bei Radio Mainwelle live übertragen.