Fotos: medi bayreuth

HEROES OF TOMORROW gewinnen ihr viertes Testspiel nach Verlängerung

medi bayreuth siegt bei den FRAPORT SKYLINERS mit 92:88

Die HEROES OF TOMORROW kamen zu Beginn nur schwer in die Partie, was zum einen der aggressiven Verteidigung und zum anderen dem starken Pick&Roll der SKYLINERS geschuldet war. Während bei den Gastgebern, die auf Richard Freudenberg, Konstantin Konga, Michael Kessens, Emmanuel Lecomte und Matt Mobley verzichten mussten, der Ball gut lief, unterliefen dem Team von Head Coach Raoul Korner einige Ballverluste. Die zudem wesentlich bessere Trefferquote (67% / 43%) der Frankfurter führte schließlich zu einem 15:24 Rückstand nach dem ersten Viertel.

Nach der Viertelpause schien es zunächst so, als wären die HEROES OF TOMORROW jetzt besser im Spiel. Bis auf 19:24 kam man an die Gäste heran, ehe Cheftrainer Sebastian Gleim zur Auszeit rief und dort scheinbar die richtigen Worte für seine Mannschaft gefunde hat. Fortan lief bei den FRAPORT SKYLINERS der Ball wieder besser, man traf effizienter und so enteilten die Hessen medi bayreuth zur Halbzeit bis auf 33:47. Die HEROES OF TOMORROW fanden in dieser Phase weder offensiv noch defensiv ihren Rhythmus und hatten so gegen die agileren Frankfurter klar das Nachsehen.

Das dritte Viertel wurde dann jedoch von einem hellwachen medi-Team eröffnet. Mit einem 8:0 Lauf starteten die HEROES OF TOMORROW in die zweite Halbzeit und wirkten nun wacher und präsenter. Auch nach einer Auszeit der Frankfurter war medi erst einmal nicht zu stoppen und ging beim 51:48 erstmalig in Führung. Bis zum Ende des Viertels war es nun ein knappes Spiel, mit mehrmaligen Führungswechseln, so dass es mit einem Punkt Rückstand (63:64) in den letzten Spielabschnitt ging.

Im letzten Viertel behaupteten die HEROES OF TOMORROW stets eine knappe Führung, schafften es aber nie, sich entscheidend abzusetzen. Dank eines, wie immer eifrigen, Quantez Robertson blieben die Frankfurter in Schlagdistanz und konnten kurz vor Ende der Partie zum 82: 82 ausgleichen. Da der letzte Angriff der Burschen von Raoul Korner nicht von Erfolg gekrönt war, ging es in die Verlängerung.

Angetrieben von einem immer stärker werdenden Dererk Pardon und einem treffsicheren Frank Bartley konnte medi bayreuth die Verlängerung mit 10:6 für sich entscheiden und somit die Partie letztlich mit 92:88 gewinnen.

medi Game-Facts:
  • Top Scorer: Frank Bartley - 25 Punkte

  • Top Rebounder: Dererk Pardon - 12 Rebounds

  • Top Assistgeber: Bastian Doreth - 6 Assists

  • Beste Effektivität: Dererk Pardon - 30

  • Bestes Plus/Minus: Dererk Pardon - +17

  • Meisten Minuten: Frank Bartley - 36:11 Minuten

Das sagt Raoul Korner:

“In der ersten Halbzeit haben wir heute einfach schlecht gespielt und zwar auf beiden Seiten des Feldes. Wir haben keinen Zugriff aufs Spiel bekommen und kopflos agiert. In der zweiten Halbzeit haben wir dann innerhalb von wenigen Minuten die Kurve bekommen, aber eben erst in der zweiten Hälfte. Diese fünf Minuten waren der Basketball, den ich mir auch vorstelle. Es waren aber leider auch eben nur diese fünf Minuten. Selbst am Ende hätte ich mir von meiner Mannschaft etwas mehr Souveränität gewünscht. Wir haben das Spiel zwar hier mit ein paar individuellen Plays umgebogen, aber Frankfurt war insgesamt gesehen die klar bessere Mannschaft und das, obwohl so viele ihrer BBL-Spieler nicht gespielt haben. 

Klar ist es positiv das Spiel gewonnen zu haben. Wenn man gegen eine derartig ersatzgeschwächte Mannschaft jedoch eine Verlängerung braucht, dann muss man das analysieren und genau das werden wir auch tun.”

Das sagt Philip Jalalpoor:    

“In der ersten Halbzeit haben wir unseren Rhythmus nie gefunden. Dann kam in der Pause eine klare Ansage und schließlich haben wir das umgesetzt, was uns eigentlich auszeichnet, nämlich die Aggressivität und die Cleverness bei der Exekution, fortan lief es besser.”

Rückspiel in Bayreuth

Am kommenden Donnerstag kommt es dann zum Rückspiel gegen die Hessen. Um 17:00 Uhr gastieren die FRAPORT SKYLINERS in der Oberfrankenhalle. Ob auch diesmal Zuschauer live in der Halle dabei sein können, wird sich Anfang der Woche entscheiden. 

Wie immer wird DUNK.FM von der Partie live und in voller Länge berichten. Sendebeginn ist um 16:45 Uhr.