Foto: Marcus Förster

HEROES OF TOMORROW in Oldenburg vor schwerer Auswärtsaufgabe

medi bayreuth morgen zu Gast bei extrem heimstarken EWE Baskets

Nach zuletzt insgesamt acht Spielen gegen Teams, die in der aktuellen Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga hinter medi bayreuth stehen, geht es morgen Abend für die HEROES OF TOMORROW nun einmal wieder gegen eine Mannschaft, die vor dem Team von Head Coach Raoul Korner zu finden ist. Am 28. Spieltag gastieren Bastian Doreth und Co. in der EWE Arena beim Tabellenzweiten, den EWE Baskets Oldenburg.

Die Donnervögel spielen national (im Europapokal ging man in dieser Saison ja nicht an den Start) eine sehr gute Saison und stehen mit einer Bilanz von 22 Siegen und fünf Niederlagen hinter dem FC Bayern auf Position zwei. Vor allem in eigener Halle, wo man bislang nur eine Partie nicht gewinnen konnte und am Mittwoch mit 100:89 souverän auch dem amtierenden Pokalsieger aus Bamberg keine Chance ließ, ist das Team um Rickey Paulding eine echte Macht.

Entsprechend schwer wird das Auswärtsspiel für medi bayreuth. Aber wie Kapitän Bastian Doreth unter der Woche im MagentaSport Podcast sagte, hoffen die HEROES OF TOMORROW darauf, dass endlich der Knoten platzt und man sein wahres Leistungsvermögen wieder auf das Parkett bringen kann. Dies wird auch nötig sein, um am Samstagabend ab 20:30 Uhr in der EWE Arena bestehen zu können.

Das sagt Head Coach Raoul Korner:

„Oldenburg ist ein sehr starkes Team, vor allem in eigener Halle, wo sie bislang nur gegen ALBA BERLIN verloren haben. Besonders auf den Schlüsselpositionen verfügen sie über extrem viel Routine und Qualität. Mit Will Cummings haben sie den aktuell wohl besten Point Guard der Liga in ihren Reihen. Bei Rickey Paulding erübrigt sich jedes Wort und mit Rasid Mahalbasic verfügen sie über einen Center, der ähnlich wie John Bryant, das gesamte Paket von Playmaking, Scoring bis hin zum Rebounding drauf hat.

Sie spielen eine sehr enge Rotation, wodurch sie ganz klare Hierarchien und verteilte Rollen in der Mannschaft haben. Vor wenigen Tagen haben sie ihre Qualität erneut bewiesen, als sie in eigener Halle Brose Bamberg keine Chance gelassen haben und die Bamberger überhaupt nur durch die spielerischen Fähigkeiten von Tyrese Rice im Spiel geblieben waren.

Das wird für uns sicherlich eine Mammut-Aufgabe. Vielleicht hilft uns die Tatsache, dass Oldenburg ganz klar in der Favoritenrolle ist, ein wenig dabei, unsere Verunsicherung und den Druck abzulegen, den wir uns oft selbst gemacht haben. Im Endeffekt können wir völlig frei in dieses Spiel hineingehen, wissen aber natürlich auch um unsere Stärken und glauben, dass wir Oldenburg durchaus unangenehm werden können. Klar muss für uns dafür viel richtig laufen. Wir müssen unsere Würfe treffen, von Anfang an die Aggressivität aufs Feld bringen und dann muss der Spielverlauf natürlich auch ein bisschen für uns sein.”

Das Hinspiel:

Die Partie des 12. Spieltages entschieden die EWE Baskets Ende Dezember in der mit 3.400 Zuschauern ausverkauften Oberfrankenhalle mit 90:70 für sich.

Foto: Christian Haberkorn

Die Top Performer im ersten Aufeinandertreffen:

Punkte:

Thomas 13

Schwethelm, Boothe je 19

Rebounds:

Martin 8

Mahalbasic 6

Assists:

Hrovat, Stockton je 3

Cummings, Paulding, Mahalbasic je 4

Steals:

Hrovat 3

Cummings, Mahalbasic je 3

Minuten:

Thomas 32:38

Paulding 35:00

Effektivität:

Hrovat 14

Boothe 22

Was hat sich getan im Team der Oldennburger:

Im Vergleich zum Hinspiel hat sich am Oldenburger Kader nichts verändert. Nach wie vor wird das Team von Ricky Paulding angeführt. Top-Scorer und Top-Assistgeber ist jedoch ein anderer: Will Cummings liegt in beiden Kategorien vor seinen Mitspielern. Bester Rebounder ist Rasid Mahalbasic. Dem Österreicher gelang in dieser Saison auch das seltene Kunststück eines Triple-Doubles. Im Spiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig legte er 19 Punkte, 13 Rebounds und zehn Assists auf. Einen weiteren Bestwert halten die Donnervögel in Person von Frantz Massenat. Beim Spiel in Göttingen steuerte er alleine 40 Punkte zum 96:79 Auswärtssieg bei und war damit um einen Zähler besser als Kassius Robertson mit seinen 39 Punkten beim Gastspiel in Jena. Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Vertragsverlängerung. Philipp Schwethelm gab in dieser Woche bekannt, noch mindestens ein Jahr an der Hunte zu spielen. Komplettiert wird die Mannschaft von Nathan Booth, Vojdan Stojanovski, Karsten Tadda und den Nachwuchsspielern Marko Bacak, Trainersohn Robert Drijencic, Haris Hujic und Marcel Keßen.

Live dabei in der EWE Arena:

Für alle, denen der Weg nach Niedersachsen zu weit ist, bietet MagentaSport die Möglichkeit an, die Partie der HEROES OF TOMORROW live und in HD auf allen gängigen Endgeräten zu empfangen.

Auch DUNK.FM, das gemeinsame Portal von Radio Mainwelle und dem Nordbayerischen Kurier, überträgt das Spiel live, in voller Länge und emotional wie gewohnt. Die Berichterstattung aus der EWE Arena beginnt um 20:20 Uhr.