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HEROES OF TOMORROW wollen Gruppenphase mit weiterem Sieg abschließen

medi bayreuth empfängt im FIBA Europe Cup die Belgier von Spirou Basket

Mit dem Heimspiel gegen die Belgier von Spirou Basket Charleroi beschließt medi bayreuth am Dienstagabend die zweite Gruppenphase im FIBA Europe Cup. Der erste Tabellenplatz ist dem Team von Head Coach Raoul Korner nach dem Auswärtssieg in der vergangenen Woche bei SL Benfica Lissabon zwar schon nicht mehr zu nehmen, dennoch wollen die HEROES OF TOMORROW im Spiel gegen den zehnfachen belgischen Meister nochmals alles geben, um als Sieger das Parkett der Oberfrankenhalle verlassen zu können.

Ein Sieg im letzten Gruppenspiel könnte im weiteren Verlauf der Playoffs nämlich noch von Bedeutung sein. Während man im Viertelfinale als Gruppensieger bereits “Heimrecht” hat (medi spielt zunächst auswärts und kann dann im alles entscheidenden Rückspiel in eigener Halle antreten), muss die Frage nach dem Heimrecht in den darauf folgenden Playoff-Runden neu beantwortet werden. Hierfür ist dann die Bilanz aus Siegen und Niederlagen in der Gruppenphase entscheidend.

Nach dem Spiel gegen Charleroi … wer wird medis Playoff-Gegner?

Die Frage gegen wen es für medi bayreuth im Viertelfinale des FIBA Europe Cups dann Anfang März gehen wird, entscheidet sich erst am Mittwochabend, wenn mit den Partien zwischen Cluj Napoca (2.) und Ness Ziona (3.) sowie zwischen Minsk (1.) und Oradea (4.) die Gruppe J abgeschlossen wird. Der Vorteil an diesem letzten Spieltag liegt natürlich bei den beiden Erstplatzierten, die mit einem Sieg in eigener Halle das Weiterkommen perfekt machen könnten. Rechnerisch wäre es aber auch noch möglich, dass alle vier Teams in Gruppe J die zweite Gruppenphase mit drei Siegen und drei Niederlagen beenden. Hier müsste dann das Korbverhältnis aus allen zwölf Gruppenspielen über die Endplatzierungen der Teams entscheiden.

Das sagt Raoul Korner (Head Coach medi bayreuth):

“Auch wenn wir bereits fix Gruppenerster sind, kann die Anzahl unserer Siege im weiteren Verlauf noch eine Bedeutung spielen, weshalb es auch in diesem Spiel für uns um etwas geht. Abgesehen davon, ist jedes Spiel auch eine Gelegenheit, uns als Team weiter zu entwickeln. Das Spiel in Charleroi konnten wir erst im Laufe der zweiten Halbzeit für uns entscheiden, wobei wir deren Point Guard, Speedy Smith, nie wirklich in Griff bekommen haben. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und die Gruppenphase mit einem weiteren Sieg abschließen.”

Foto: FIBA

Das Hinspiel:

Nachdem sich die erste Halbzeit der Partie am 8. Januar in Charleroi relativ ausgeglichen gestaltete, konnten sich die HEROES OF TOMORROW erstmals nach der Pause von den Belgiern absetzen. Binnen kürzester Zeit drehte die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner, dank eines treffsicheren James Woodard, das Spiel und sicherte sich eine 70:63 Führung für das letzte Viertel. Jetzt allerdings kamen die Belgier noch einmal zurück in die Partie und konnten, angeführt durch Kenneth Smith, der am Ende ein Triple-Double aus 20 Punkten und je zehn Rebounds und Assists aufweisen konnte, sich wieder an die HEROES OF TOMORROW herantasten. Das Team rund um Kapitän Bastian Doreth agierte jedoch sehr abgezockt an diesem Abend und konnte letztendlich einen verdienten 97:90 Sieg für sich behaupten.

Fotos: FIBA /Spirou Basket

Die TOP Performer der Belgier im FIBA Europe Cup

PUNKTE:   

Der Topscorer im Team der Belgier ist der US-Amerikaner Anthony Beane (#2). In nur neun Spielen, die der 188 Zentimeter große Guard für Spirou Basket auflief, erzielte er 166 Punkte, also durchschnittlich 18,4 Zähler. Zwar konnte der Belgier Alexandre Libert (#5) insgesamt nur 6 Punkte weniger, also 160, erzielen, kommt aber, da er zwei Partien mehr als Beane absolvierte, lediglich auf einen Durchschnittswert von 14,5.

REBOUNDS:   

Joshua Sharma (#20) ist mit großem Abstand der Toprebounder im Team von Spirou Basket Charleroi. 6,4 Rebounds greift der 24-jährige US-Amerikaner im Schnitt ab. Dass der 213 Zentimeter große Center dabei auch 2,5 Abpraller am offensiven Brett holt, macht ihn für seine Head Coach, Sam Rotsaert, auf dem Court unverzichtbar.

ASSISTS:   

Am effektivsten in den Dienst der Mannschaft spielt sich, mit insgesamt 40 Vorlagen, Alexandre Libert. Durchschnittlich gesehen führt jedoch Kenneth Speedy Smith (#44) die Rangliste bei den Assists an. 10,3 Vorlagen verteilt der US-Amerikaner pro Partie. Da er jedoch bis dato nur 3 Spiele absolvierte, liegt Alexandre Libert im Gesamtwert dennoch vor ihm.

EFFEKTIVITÄT:   

Auch bei der Effektivität verhält es sich ähnlich. Dadurch, dass Smith nur drei Partien absolvierte, ist sein durchschnittlicher Wert mit 21,3 weit über dem des Belgiers Libert mit 13,0, der aber mit einem Gesamtwert von 143 die Rangliste in dieser Kategorie ebenfalls anführt. Ihm dicht auf den Fersen ist US-Amerikaner Joshua Sharma, der insgesamt auf einen Wert von 142 kommt.

MINUTEN:       

Erneut spielt die Tatsache der nur drei absolvierten Spiele eine Rolle, denn auch in diesem Bereich wird die durchschnittliche Rangliste von Kenneth Smith angeführt, der durchschnittlich 31:42 Minuten auf dem Parkett steht. Akkumuliert jedoch ist allerdings auch hier der Belgier Alexandre Libert, mit insgesamt 328 Einsatzminuten, auf Platz 1 der Rangliste.

Live dabei in der Oberfrankenhölle

Tickets für die Partie gegen Spirou Basket Charleroi sind wie immer in der Geschäftsstelle (Brunnenstraße 7), online unter tickets.medi-bayreuth.de oder am Spieltag selbst an der Abendkasse erhältlich.

Jedoch haben natürlich auch wieder alle Fans, die den Weg nicht in die Oberfrankenhölle antreten können, die Chance, die Partie gegen die Belgier live mitzuverfolgen. DUNK.FM, das gemeinsame Portal des Nordbayerischen Kuriers und Radio Mainwelle, wird gewohnt parteiisch und emotional das Spiel in voller Länge übertragen. Ab 18:20 Uhr geht DUNK.FM on air!

Und auch im Internet-Stream kann die Partie gegen die Belgier verfolgt werden. Die Adresse hierfür lautet: www.fiba.basketball/europecup/19-20/videos/LIVE-medi-Bayreuth-v-Spirou-Basket-FIBA-Europe-Cup-2019