Foto: Basketball Champions League

Heroes Of Tomorrow zu Gast beim 16-fachen slowenischen Meister

medi bayreuth reist in der Champions League zu Petrol Olimpija Ljubljana

Besser hätte der Start in die Champions League Saison für die Heroes Of Tomorrow nicht laufen können. Nach dem Auftaktsieg in Radom und dem Sieg im Overtime-Krimi in der Brose Arena gegen Straßburg führt medi bayreuth die Gruppe C in der Basketball Champions League mit zwei Siegen an. Am dritten Spieltag wartet nun am Mittwoch um 18:30 Uhr das nächste Auswärtsspiel auf das Team von Head Coach Raoul Korner. Es geht in die Hauptstadt Sloweniens, nach Ljubljana.

Für den insgesamt 16-fachen slowenischen Meister hat die Saison in der Champions League mit zwei Niederlagen begonnen. Nach der 69:83 Auftaktniederlage bei SIG Strasbourg, unterlag das Team von Trainer Gasper Okorn auch in Bandirma mit 83:87 nach Verlängerung.

In ihrem ersten Champions League Heimspiel dieser Saison werden die Slowenen somit sicherlich extrem motiviert sein, um nicht mit einer weiteren Niederlage den Kontakt zur Tabellenspitze bereits abreißen lassen zu müssen. Für die Heroes Of Tomorrow wird es daher besonders darauf ankommen, konzentriert und mit großer Energie ins Spiel zu starten.

Das sagt Raoul Korner

"Ljubljana ist ein Team mit einer sehr guten Basketball-Kultur und einem hohen Basketball-IQ. Sie spielen mit einer sehr hohen Intensität. Dass der Basketball Europameister aus Slowenien kommt, ist kein Zufall. Man merkt, dass die slowenischen Spieler allesamt hervorragend ausgebildet sind und einen disziplinierten und taktisch hochwertigen Basketball spielen. Der Club an sich hat eine riesengroße Tradition, was sich auch in ihrer gesamten Kultur widerspiegelt.

So, wie sie in der Champions League aktuell 0-2 da stehen, könnten sie genauso gut auch zwei Siege haben. Gerade beim letzten Spiel in Bandirma hatten sie den Sieg in der Hand und haben dann unglücklich in der Verlängerung verloren. Das wird erneut eine schwierige Aufgabe für uns.“

Das sagt Bastian Doreth

„Uns erwartet ein sehr schweres Auswärtsspiel. Ljubljana hat das letzte Spiel nur ganz knapp verloren, obwohl sie krasser Außenseiter waren. Sie sind eine sehr gut organisierte Mannschaft, die einen grundsoliden Basketball spielt. Für uns gilt es auf jeden Fall anders aufzutreten als zuletzt in Frankfurt. Wir müssen mit viel mehr Energie zur Sache gehen und sollte uns das gelingen, glaube ich schon, dass wir den dritten Sieg in der Champions League holen werden."

Die Schlüsselspieler der Slowenen

Devin Oliver: Seine zweite Saison in Ljubljana bestreitet Power Forward Devin Oliver. Der 25-Jährige US-Amerikaner, 203 cm groß, war eine der Stützen im Team beim Double, das die Mannschaft im Vorjahr in der slowenischen Liga gewinnen konnte. In den Finals wurde er zudem zum MVP gewählt. Mit 5,5 Rebounds in den beiden ersten Spielen der diesjährigen Champions League-Saison führt Oliver das Team unter den Brettern an, dazu kommen 10,5 Punkte.

Gregor Hrovat: Als Swingman kann der erst 23-jährige Hrovat sowohl als Shooting Guard, als auch als Small Forward eingesetzt werden. Schon seit 2014 trägt er das Trikot der Slowenen, für die er bislang die meisten Minuten in der Champions League absolvierte. Dabei kam er auf 11,5 Punkte und starke 7,0 Assists pro Einsatz. Im Vorjahr, als Petrol Olimpija Ljubljana im EuroCup antrat, überzeugte der 196 cm-Mann mit durchschnittlich 9,5 Punkten, konnte aber das Aus in der Gruppenphase dadurch nicht verhindern.

Jordan Morgan: Mit 26 Jahren zählt Jordan Morgan zu den älteren Spielern im Team von Trainer Gasper Okorn. Der nur 203 cm große Center spielt bereits seit 2014 in Europa und sammelte bislang Erfahrung in Italien (Rom), Frankreich (Nantes, Paris) und zuletzt in Griechenland (Kymis). Außerdem bestritt er ab März 2016 einige Spiele für Canton Charge in der D-League. Mit durchschnittlich 17,0 Punkten ist Morgan bislang bester Werfer der Slowenen, dazu kommen 5,0 Rebounds.

Live dabei in der Stozice Arena

Für alle, die die Partie gerne live mitverfolge möchten, können dies bei livebasketball.tv und DAZN im Stream, sowie bei Radio Mainwelle live im Radio tun.