TenneT young heroes bleiben leider ohne Sieg

JBBL, NBBL und auch Regionalligateam gehen an diesem Wochenende leer aus

 

Regionalliga Südost

TenneT young heroes - SB DJK Rosenheim

66:87 ( 16:26 - 20:29 - 18:15 - 12:17 )

Auch im Duell mit dem Tabellenvorletzten der Regionalliga Südost aus Rosenheim hat es für die TenneT young heroes am Samstag nicht für einen Sieg gereicht.

Die Oberbayern, die in Bestbesetzung nach Bayreuth angereist waren, begannen konzentriert und kontrollierten das Spiel von Beginn an. Bereits nach dem ersten Viertel hatten sich die Gäste um ihren kroatischen Flügelspieler Dino Erceg (27 Punkte und 12 Rebounds) einen zweistelligen Vorsprung erspielt.

Der Beginn des zweiten Abschnitts gehörte dann den TenneT young heroes, die nach einem Dreier von Jonas Riesner mit einem 12:2-Lauf auf 28:28 (24.) ausgleichen konnten. Nun schlugen die Rosenheimer jedoch zurück - und wie: knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit hatten die Gäste wieder alles im Griff und führten nach einem eigenen 17:0 -Lauf mit 45:28.

In der zweiten Halbzeit gelang es den Gästen, die Hausherren stets auf Distanz zu halten. Spätestens beim 60:87 knapp vier Minuten vor dem Spielende war die Partie entschieden.

Das sagt Trainer Darko Mihajlovic

“Gratulation an Rosenheim. Sie haben das Spiel verdient gewonnen. In der Offensive haben sie sehr abgeklärt agiert und auch jederzeit die Kontrolle über das Tempo behalten. Defensiv haben sie uns für jeden Punkt hart arbeiten lassen. Insgesamt finde ich aber dennoch, dass unsere Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht hat, auch wenn es das Ergebnis nicht zeigt. Wir haben über weite Strecken des Spiels sehr energisch gespielt, haben aber vor allem in der Offensive viele Fehler gemacht. Eine mit allen Leistungsträgern komplette Rosenheimer Mannschaft wie sie gegen uns aufgelaufen ist, ist einfach zum jetzigen Zeitpunkt spielerisch weiter als wir. In dieser Besetzung gehört Rosenheim auch nicht in die Tabellenregion, in der sie sich jetzt befinden.”

TenneT young heroes: Adler 5, Dejworek 8 (8 Rebounds), Perschnick 0, Fritsch 0, Kral 5, Trieb 20 (4 Assists) , Riesner 26 (2 Steals), Johannes 0, Seither 2.

 

Jugend Basketball Bundesliga

s.Oliver Würzburg Akademie vs. TenneT young heroes

72:60 ( 22:11 - 16:19 - 19:13 - 15:17 )

Das JBBL-Team der TenneT young heroes hat die Überraschung leider nicht geschafft. Im Verfolgerduell bei der s.Oliver Würzburg Akademie unterlag das Team der Coaches Uwe Glaser und Christian Braun mit 60:72 und rutschte in der Tabelle von Rang zwei auf drei ab. Zwar liegt man im direkten Vergleich mit den Würzburgern aufgrund des mit 87:75 gewonnenen Hinspiels gleichauf, die Unterfranken haben allerdings die klar bessere Korbdifferenz aus allen Begegnungen. Dieser dritte Platz würde jedoch auch zur Teilnahme an der Hauptrunde berechtigen, womit das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig geschafft wäre.

Nach Spielende bestand die Hauptaufgabe der beiden Trainer erst einmal darin, ihre Spieler wieder aufzurichten. „Die Jungs waren schon sehr geknickt,“ berichtet Uwe Glaser. „Dafür gibt es aber keinen Grund. Wir haben nicht gut genug gespielt. Das war aber der Leistung der Würzburger geschuldet, die wirklich stark gespielt haben." Vor allem Mitte des ersten Viertels und zu Beginn des dritten Viertels, als die Unterfranken die Zügel derart anzogen und ihre körperlichen und athletischen Vorteile in die Waagschale warfen, konnten sie sich durch einen 12:1-Lauf sowie eine 19:2-Serie eine vorentscheidende 57:34 Führung erspielen.

„Wir haben in diesen Phasen keine guten Entscheidungen in der Offensive getroffen und dadurch viele Ballverluste produziert,“ analysierte Christian Braun. Tatsächlich dribbelten sich die Gäste häufig in der kompakt stehenden Verteidigung der Würzburger fest und verloren so immer wieder den Ball. Insgesamt standen am Ende 29 Ballverluste zu Buche. Zuviel, um ein intensiv geführtes Spiel zu gewinnen. „Wir müssen im Training die Intensität erhöhen, um besser auf derartige Drucksituationen vorbereitet zu sein“, analysierte Coach Braun weiter. Außerdem müsse an den Automatismen weiter gearbeitet werden.

Für Uwe Glaser gab es aber auch positive Aspekte: „Wir haben uns nach dem 34:57 nicht aufgegeben und hatten mit dem letzten Angriff noch die Chance, den direkten Vergleich für uns zu entscheiden. Leider kamen wir nicht mehr zu einem kontrollierten Abschluss.“

Für beide Coaches ist die Niederlage kein Beinbruch. „Wir haben gegen starke Würzburger verloren, liegen aber immer noch auf Hauptrundenkurs und damit voll im Soll,“ so Christian Braun abschließend. Der Blick geht nun bereits wieder nach vorne auf die beiden wichtigen Heimspiele gegen Rhein-Neckar (4.12. Sportzentrum) und den Nürnberger Falcons BC (11.12. in Nürnberg).

TenneT young heroes: Fösel 2, Schelter, Amthor 1, Feneberg 4, Wenzl 14 (2 Assists), Lechner 9 (2 Steals), Ngan 15 (2 Steals), Frackowiak 0, B. Akarca 0, Pryszcz 15 (9 Rebounds), D. Akarca 0, Frank 0.

 

Nachwuchs Basketball Bundesliga

TenneT young heroes vs. IBA München

61:69 ( 15:21 - 12:17 - 16:11 - 18:20 )

“Es war bislang die mit Abstand beste Saisonleistung”, resümierte Trainer Marcel Schröder die Partie seiner TenneT young heroes am . Spieltag in der Nachwuchs Basketball Bundesliga. Doch nicht nur das Ergebnis im Heimspiel gegen die Internationale Basketball Akademie München brachte den Coach zu diesem Fazit. Vor allem in der Verteidigung zeigte sich seine Mannschaft stark verbessert und gestattete den auf Tabellenposition stehenden Gästen aus der Mitteldistanz sowie von jenseits der Drei-Punkte-Linie mit Werten von unter 22 Prozent alles andere als gute Trefferquoten. Auch die insgesamt 19 Ballverluste der Gäste waren Beleg der guten Bayreuther Abwehrarbeit. Dass es trotz der vielen guten Aspekte leider nicht zum Sieg gereicht hat, lag zum einen an der eigenen schwachen Trefferquote. Nur sieben Dreier fanden bei insgesamt 27 Versuchen den Weg in der Korb. Auch im Reboundduell hatten die Gäste am Ende die Nase mit 44:34 vorne.

Tennet young heroes: Kurth 3, Eilers, Perschnick 5 (3 Steals), Fritsch 5 (3 Steals), Kral 14, Krug 6 (6 Rebounds, 3 Steals), Ullmann 0, Greim, Trieb 22 (6 Rebounds, 9 Assists), Hundsdorfer, Müller-Staschewski 4, Faatz 2.