Foto: Christoph Worsch

Woche der Wahrheit: Wohin führt der Weg der HEROES OF TOMORROW?

In nur 8 Tagen warten 3 Heimspiele auf medi bayreuth: Los geht es gegen Jena

Nach der gut zweiwöchigen Länderspielpause beginnt morgen um 20:30 Uhr für medi bayreuth mit dem Nachholspiel gegen Jena (die Partie des 2. Spieltages musste aufgrund der Champions League Qualifikations-Partien gegen Polski Cukier Torun verschoben werden) wieder der Ligaalltag in der easyCredit Basketball Bundesliga.

Alltäglich ist das Programm der HEROES OF TOMORROW dabei jedoch nicht, denn in nur acht Tagen warten gleich drei Heimspiele auf das Team von Head Coach Raoul Korner.

Jena, Ludwigsburg und dann morgen in einer Woche Gießen heißen die Gegner der HEROES OF TOMORROW, für die es nach zuletzt sechs Bundesligapartien ohne Sieg am besten gleich morgen Abend endlich wieder ein Erfolgserlebnis geben soll.

Ein Sieg im 20. Saisonspiel würde die Bilanz des Teams von Head Coach Raoul Korner mit zehn Siegen und zehn Niederlagen ausgleichen und man könnte in der Tabelle zu den ebenfalls mit ausgeglichenem Punktekonto da stehenden Teams aus Bonn, Würzburg und Ludwigsburg erneut aufschließen.

Faschingsspiel und SALE im Fanshop

Nach der Partie gegen Science City Jena (Freitag, 20:30 Uhr) wartet am Sonntag eine Premiere auf alle Fans von medi bayreuth. Die HEROES OF TOMORROW laden am Sonntag um 18:00 Uhr gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg zum Faschingsspiel in die Oberfrankenhalle ein und fordern alle Fans auf, kostümiert zum Spiel in die Halle zu kommen. Für die ersten 150 verkleideten Besucher gibt es ein Freigetränk, für alle kleinen medi-Fans hat Maskottchen Richie verschiedene kleine Leckereien parat.

Und auch im Fanshop gibt es an diesem Wochenende eine besondere Aktion. Viele Winterartikel aus dem Sortiment der HEROES OF TOMORROW wie Mützen, Handschuhe oder auch Kissen gibt es mit bis zu 70 Prozent Rabatt.

Foto: Science City Jena

Das sagt Head Coach Raoul Korner zum Spiel gegen Jena:

"Die beiden Neuen haben das Gesicht und die Identität des Teams komplett verändert und zwar zum Positiven, wodurch Jena jetzt im Prinzip eine neue Mannschaft hat. So erklären sich auch ihre beiden Sieg in den letzten beiden Spielen. Auch gegen Bamberg waren sie extrem nahe dran und hatten die erste Halbzeit dominiert. Dann ist ihnen auch ein wenig die Kraft ausgegangen, aber man hat schon bereits da gesehen, was für eine starke Mannschaft das jetzt ist. Für uns ist in unserer aktuellen Situation sowieso jeder Gegner schwierig und so wird Jena eine große Herausforderung. Wir müssen uns am defensiven Ende reinhängen und mit der Hilfe unserer Fans das Selbstvertrauen zurück holen!”

Ins Detail mit Lars Masell: Die Key Players von Science City Jena

#55 SMALL FORWARD REGGIE WILLIAMS

Ende Januar kam der 32 Jahre alte US-Amerikaner, der bereits 206 NBA-Spiele für insgesamt fünf Klubs auf dem Buckel hat, nach Jena. Dort lieferte er in seinen bisherigen drei Partien für die Thüringer sofort ab. Mit im Schnitt 21,3 Punkten pro Partie ist der 1,99 Meter große und 95 Kilogramm schwere Williams bester Scorer im Team von Trainer Björn Harmsen. Auch seine Effektivität von 21,0 ist top im Team.

#13 POWER FORWARD RONALD ROBERTS

Auch der 2,03 Meter-Mann wurde nachverpflichtet und schlug ebenfalls sofort ein. Mit 5,0 Rebounds pro Spiel ist der US-Boy gemeinsam mit Julius Wolf bester Rebound im Team. Auch als Scorer überzeugt der 27-Jährige mit 14,0 Punkten pro Spiel und bringt es mit einem Wert von 17,3 auf die zweitbeste Effektivität im Team.

#11 SHOOTING GUARD JULIUS JENKINS

Vor gut zwei Wochen wurde der US-Amerikaner 38 Jahre alt und schloss so altersmäßig zu seinen beiden Mannschaftskameraden Derrick Allen und Immanuel McElroy wieder auf. Sein Alter merkt man ihm aber in keinster Weise an, denn nach wie vor steht er durchschnittlich 27:29 Minuten pro Partie auf dem Parkett, in denen der durchschnittlich 11,8 Punkte beisteuert. In der Oberfrankenhalle wird er morgen Abend sein insgesamt 428. Bundesliga-Spiel absolvieren. Derrick Allen (464.) und Immanuel McElroy, der in Bayreuth seine 499. BBL-Partie in Angriff nehmen wird, haben noch mehr Einsätze.

Fotos: Christoph Worsch

Die Stärken von Science City Jena:

“Jena ist eine Mannschaft, die exzellente Werfer in ihren Reihen hat. Zudem sind sie aber auch im Pick & Roll sehr stark”, analysiert medi-Assistant Coach Lars Masell die großen Stärken des Teams aus seiner Geburtsstadt.

Nur drei ihrer ersten 17 Saisonspiele (81:64 gegen den MBC, 82:70 gegen Bonn und 88:81 in Göttingen) konnte sie zunächst gewinnen. Nach den Neuverpflichtungen kam man zuletzt aber gut in Fahrt und beendete eine elf Spiele andauernde Niederlagenserie mit Erfolgen über Braunschweig (85:83) und in Ulm (97:90). Dennoch befindet man sich mit einer Bilanz von 5-14 auf Tabellenplatz 15 nach wie vor im Abstiegskampf.

Foto: Julia Rahn

Nicht einmal 48 Stunden liegen zwischen der Partie am Freitag gegen Jena und dem Faschingsspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg.

Das sagt Head Coach Raoul Korner zum Spiel gegen Ludwigsburg:

“Da gibt es definitiv noch ein Hühnchen zu rupfen, denn auswärts hatten wir eine furchtbare Partie. Wir sind dort nie ins Spiel gekommen. Dafür wollen wir natürlich Revanche. Den direkten Vergleich werden wir wahrscheinlich nicht holen, aber wir wollen und brauchen dringend den Sieg.

Ludwigsburg geht es in dieser Saison ein wenig wie uns. Sie kommen auch nicht so richtig konstant in Fahrt und deshalb ist diese Partie besonders wichtig für beide Mannschaften, wenn man eben in die Playoffs noch hinein möchte. Gegen sie heißt es immer Rebounden und auf den Ball aufpassen. Zudem musst du physisch gegen sie dagegen halten. Das sind die Schlüssel im Spiel gegen Ludwigsburg.”

Das Hinspiel in Ludwigsburg:

Die Geschichte des Hinspiels ist schnell erzählt. Während auf Seiten von medi bayreuth Eric Mika sein Debüt im Trikot der HEROES OF TOMORROW gab, lief vor 3.876 Zuschauern in der MHP Arena erstmals Marcos Knight für Ludwigsburg auf und drückte dem Spiel eindrucksvoll seinen Stempel auf. Nachdem medi bis zur Pause beim 42:46 zumindest was das Ergebnis anging noch ganz gut mithalten konnte, zogen die Gastgeber nach dem Seitenwechsel an und dank eines 29:19 im dritten Abschnitt auch davon. Am Ende hieß es 100:82 für die RIESEN, die in Marcos Knight ihren Topscorer hatten.

Die Top Performer im ersten Aufeinandertreffen

Punkte:Knight 22Hrovat 17
Rebounds:Knight 9Seiferth 6
Assists:Crawford 9Stockton 5
Steals:Knight, Crawford je 2---
Minuten:Knight 35:52Thomas 27:38
Effektivität:Knight 29Hrovat 16

Immer live dabei in der Oberfrankenhalle:

Sowohl für die Partie gegen Jena als auch das Faschingsspiel gegen Ludwigsburg sind unter tickets.medi-bayreuth.de noch Karten erhältlich.

Wer es nicht in die Halle schafft, hat egal ob übers Web, die App oder SmartTV, wie gewohnt die Möglichkeit, die Spiele der HEROES OF TOMORROW auf MagentaSport live und in bester Qualität mitzuverfolgen.

Auch auf DUNK.FM, dem gemeinsamen Portal von Radio Mainwelle und Nordbayerischen Kurier, gibt es die medi-Spiele gegen Jena und Ludwigsburg live und in voller Länge. Die Berichterstattungen beginnen jeweils zehn Minuten vor Tip-Off.