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Fotos: Ochsenfoto.de

International

4. Spieltag im FIBA Europe Cup: medi bayreuth am Mittwoch zu Gast bei ZZ Leiden

Drei Tage nach der Nachholpartie im FIBA Europe Cup am Sonntag gegen Warschau ist medi bayreuth Mitte der Woche erneut auf europäischem Parkett im Einsatz. Diesmal geht es für die HEROES OF TOMORROW in die Niederlande nach Leiden, wo man am Mittwochabend zum Rückspiel beim amtierenden niederländischen Meister zu Gast sein wird. 

Auf Seiten von medi bayreuth hat Head Coach Raoul Korner die Reise in die Niederlande nicht mit angetreten. Der österreichische Cheftrainer bleibt krankheitsbedingt in Bayreuth und hat die Verantwortung, wie schon in der vorangegangenen Partie gegen Warschau, an seine beiden Assistenztrainer, Mauricio Parra und Tim Nees, übertragen. 

Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen in der zweiten Gruppenphase im FIBA Europe Cup sind die Chance auf das Weiterkommen für medi bayreuth nur noch minimal. Nichtsdestotrotz werden die HEROES OF TOMORROW in Leiden nochmals alles geben. Sprungball im Vijf Meihal in Leiden ist am Mittwochabend um 19:00 Uhr. 

Die andere Partie in Gruppe I zwischen Parma Parimatch und Legia Warschau wurde aufgrund mehrerer Corona-Fälle im Team der Russen verschoben.

Das sagt Interims Head Coach Mauricio Parra über das Spiel bei ZZ Leiden:

“In der Vorbereitung auf diese Partie haben wir das Hinspiel sehr gut und auch sehr ausführlich analysiert. Daneben war die Trainingseinheit am Montag direkt nach dem Spieltag  eher regenerativem Charakters. Auch wenn wir mit drei Niederlagen gestartet sind, fahren wir jetzt sicherlich nicht nach Leiden, nur um das Spiel hinter uns zu bringen. Wir wollen die Partie gewinnen und mit Blick auf den direkten Vergleich auch mit dem nötigen Unterschied. Man darf sicher sein, dass wir alles geben werden, solange rechnerisch noch etwas möglich ist.”

Die Holländer stehen im FIBA Europe Cup aktuell mit den Teams aus Perm und Warschau mit je zwei Siege und einer Niederlage gleichauf. Nach dem Sieg zum Auftakt der zweiten Gruppenphase in Bayreuth unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Geert Hammink zuhause gegen Legia Warschau mit 78:90. Am dritten Spieltag ließen die Holländer dann erneut aufhorchen, als sie mit 91:88 in Russland bei Parma Parimatch gewinnen konnten.

In der eigenen Meisterschaft konnten die Niederländer in sechs aufeinanderfolgenden Spielen das Parkett als Sieger verlassen, ehe es dann am vergangen Wochenende eine Niederlage gegen Donar Groningen (69:71) setzte. Nichtsdestotrotz belegt der nächste medi Gegner mit 14 Siegen und lediglich drei Niederlagen in der Dutch Basketball League den zweiten Tabellenplatz hinter dem Ex-Team von medi-Trainer Raoul Korner aus Den Bosch. 

Das Hinspiel: 

An den 8. Dezember 2021 werden sich die medi-Anhänger nicht gerne erinnern wollen, und dass, obwohl der Auftakt in die 2. Runde des FIBA Europe Cups so vielversprechend verlief. Mit einer 12-Punkte Führung beendeten die HEROES OF TOMORROW das erste Viertel der Partie gegen den amtierenden niederländischen Meister ZZ Leiden, dann allerdings begannen sich die medi-Fehler zu häufen und die Holländer kamen zurück in die Partie. Obwohl das Team von Head Coach Raoul Korner, das ohne Wells, Seiferth und Jõesaar auskommen musste, eine 8-Punkte Führung zur Halbzeit (45:37) inne hatte, kippte das Spiel nach dem Seitenwechsel zugunsten der Leidener. Genauer gesagt, waren es drei Minuten, die das Momentum auf die Seite der Niederländer brachte. Zwischen der 19. und der 22. Spielminute machten die Leidener aus einem 30:45 (und der damit höchsten medi-Führung) den 45:45 Ausgleich. Getragen von Jhonathan Dunn, der 21 seiner insgesamt 27 Zähler in der zweiten Halbzeit erzielte, boten die Gäste nun eine sehr starke Leistung und verließen letztlich das Parkett der Oberfrankenhalle mit 89:84 als Sieger. 

Holländer mit überragendem Dänen:   

Er war im Hinspiel in der Oberfrankenhalle der Sieggarant der Niederländer: Asbjoern Midtgaard erzielte Anfang Dezember nicht nur 21 Punkte, sondern mit seinen 13 Rebounds ein Double Double (Effektivität 30!). Doch nicht nur bei diesem Spiel konnten sich die Leidener auf ihren Big Man verlassen. Im Schnitt holt der 209 Zentimeter große Däne 7,9 Rebounds und erzielt nebenbei noch 15,3 Punkte pro Partie für seine Mannschaft.

Das sagt Mauricio Parra über Asbjoern Midtgaard:

“Er ist ein großer und sehr physischer Spieler - ein richtiger Inside-Banger. Er ist eine buchstäbliche Wand und hat uns im Hinspiel extreme Probleme bereitet. Immer wenn er den Ball tief in der Zone bekommt, ist er kaum noch zu stoppen. Zudem hat er im Hinspiel auch einen Dreier getroffen. Insgesamt wird das Duell mit Midtgaard eine sehr gute Challenge, vor allem für Martynas, der ihn in der Verteidigung früh aufnehmen wird und dann versuchen soll, ihm genau das so schwer wie möglich zu machen, mit dem er uns im Hinspiel weh getan hat. Das wird sicherlich ein sehr interessantes Duell.”

Team-Statistik:

ZZ LEIDEN

 

MEDI BAYREUTH

78,1 (20.)

PUNKTE

84,5 (3.)

91,3 (9.)

EFFEKTIVITÄT

101,1 (2.)

47,5% (8.)

FELDWURFQUOTE

51,3% (1.)

39,8 (2.)

REBOUNDS

34,2 (25.)

16,2 (29.)

BALLVERLUSTE

10,5 (2.)

Live dabei in der Vijf Meihal:

Auch wenn DUNK.FM nicht live aus Leiden berichten wird, melden sich Andy Chlistalla und Sven Ammon am Mittwochabend mit einer etwas anderen Übertragung auf dem gemeinsamen medi Fanportal von Radio Mainwelle und dem Nordbayerischen Kurier. Natürlich gibt es auf dem YouTube Kanal der FIBA zudem einen Livestream aus Leiden. Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=53tqFXWZrYc