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Foto: Dunk.FM

International

Am 4. Spieltag im FIBA Europe Cup empfängt medi bayreuth die Kapfenberg Bulls

Es ist endlich wieder soweit! Am Mittwochabend wird die Bayreuther Oberfrankenhalle erneut zum internationalen Parkett, wenn medi bayreuth am 4. Spieltag des FIBA Europe Cups die Kapfenberg Bulls empfängt. 

Viel Zeit ist verstrichen seit dem letzten internationalen Kräftemessen in Bayreuth. Rund ein Jahr und acht Monate oder exakt 602 Tage liegt das Viertelfinal-Rückspiel in eben jenem Wettbewerb zwischen medi bayreuth und dem rumänischen Vertreter U-BT Cluj Napoca mittlerweile zurück, in dem sich medi damals souverän für das Halbfinale qualifizieren konnte, welches dann jedoch in Folge der Corona Pandemie nicht ausgetragen werden konnte. 

Am Mittwochabend um 20:00 Uhr will das Team von Head Coach Raoul Korner nun in eigener Halle einen weiteren Schritt eben dahin machen, wo man am 11. März 2020 so jäh gestoppt wurde. Ein Heimsieg gegen den österreichischen Vizemeister, die Kapfenberg Bulls, wäre hierfür nicht nur der dritte Sieg für Bastian Doreth & Co. in dieser ersten Gruppenphase des Wettbewerbs sondern auch ein Schritt in Richtung der zweiten Runde.

Die FACTS zu den Kapfenberg Bulls:

Form

Bisher läuft es bei den Kapfenberg Bulls noch nicht so wirklich rund. Nach der deutlichen Auftaktniederlage im FIBA Europe Cup gegen die HEROES OF TOMORROW (70:100), folgte ein Pleite bei den London Lions (58:68), ehe man sich auch gegen die bis dato ebenfalls noch sieglosen Groninger in eigener Halle knapp nach Overtime mit 85:89 geschlagen geben musste. Mit nur 3 Punkten stehen die Steier am Tabellenende der Gruppe A und haben nur noch theoretische Chancen auf das Weiterkommen im FIBA Europe Cup. 

Aktuelles

Auch in der nationalen bet-at-home Superliga sind die Funktionäre nach zwei Niederlagen in zwei Partien sicherlich nicht zufrieden. Verloren die Bulls das Eröffnungsspiel gegen die IMMOunited Dukes aus Klosterneuburg noch knapp mit 77:78, war das Ergebnis bei den Unger Steel Gunners Oberwart mit einer 69:83 Niederlage schon wesentlich deutlicher. Auch im Austria Cup mussten die Bulls im Achtelfinale die Segel streichen. Gegen den BC Vienna schied man mit 77:89 aus. Das letzte Wochenende gab Head Coach Mike Coffin Zeit, mit seinem Team die Misserfolge aufzuarbeiten, denn das angesetzte Spiel gegen die Flyers Wels musste aufgrund von Covid Fällen in Reihen der Oberösterreicher verschoben werden. Das spielfreie Wochenende kam wohl auch der medizinischen Abteilung der Kapfenberg Bulls gelegen, denn Center Justin Briggs, der nach wenigen Minuten im FIBA Europe Cup Spiel gegen Donar Groningen das Feld verletzungsbedingt verlassen musste, laboriert derzeit an einer Knieblessur. Ob er gegen die HEROES OF TOMORROW auflaufen kann, wird wohl erst kurzfristig geklärt werden.

Coach: 

Michael Wayne, kurz “Mike”, Coffin wurde am 30. August 1970 in den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer gesagt in Los Angeles, geboren. Im US-Bundesstaat Kalifornien studierte er von 1988 bis 1990 am Cerritos College sowie von 1990 bis 1992 an der Biola University. Vor seiner Trainerlaufbahn versuchte sich der heute 51-Jährige auch selbst als Spieler und war in Österreich, der Schweiz, in Deutschland und auch in Griechenland aktiv. Seine Sation in Deutschland war zwischen 1993 und 1995 Wuppertal, wo er in der Regionalliga spielte. 2001 nahm Mike Coffin die österreichische Staatsbürgerschaft an.

Team

Die aktuell drei wichtigsten Spieler im Kader der Bulls heißen Jamar, Scott und Briggs. Neben dem Serben Nemanja Krstic wird die medi-Defensive vor allem auf diese drei US-Amerikaner aufpassen müssen, um den Erfolg aus dem Hinspiel auch in der Oberfranknehalle wiederholen zu können. 

Am korbgefährlichsten in Reihen der Steirer ist bislang Kareem Jamar (G / 28 / 1,95m). Mit 11,7 Punkten im Durchschnitt führt er die Scorerliste der Österreicher an. Zudem schnappt sich der Shooting Guard noch 5 Rebounds und verteilt 3,3 Assists im Schnitt pro Partie. Kein Wunder also, dass ihn sein Head Coach am längsten von all seinen Akteuren (36:12 Minuten) auf dem Parkett lässt. Während Jamar scoret, lenkt Joshua Scott (G / 23 / 1,85m) das Spiel der Bulls und verteil 5,7 Assists im Durchschnitt an seine Nebenleute. Unter den Körben räumt bei den Österreichern Center Justin Briggs (C / 24 / 2,08m) auf. Mit durchschnittlich 7,3 Rebounds ist er hier der Beste im Team.

Spiel eins in Kapfenberg:

Im Hinspiel in der Walfersamhalle in der Steiermark konnten sich die HEROES OF TOMORROW am Ende deutlich mit 100:70 durchsetzen. Es war aber eine äußerst konzentrierte Teamleistung notwendig, um die Österreicher letztlich so klar zu bezwingen. Bis zur Halbzeitpause hielten die Bulls stark mit und lagen mit 37:49 nicht weit zurück. Marcus Thornton, am Ende mit 28 Punkten Topscorer, bekamen die Kapfenberg aber nie wirklich in den Griff. Zudem hatte medi bayreuth unter den Körben mit Andreas Seiferth (12p./8r.) und Martynas Sajus (15p./7r.) klare Vorteile.

Live dabei in der Oberfrankenhalle:

Tickets für die Partie gegen die Kapfenberg Bulls gibt es HIER online oder an der Abendkasse. Natürlich bietet DUNK.FM, das gemeinsame Fanportal des Nordbayerischen Kuriers und Radio Mainwelle, allen medi-Fans zudem die Möglichkeit, das Spiel im FIBA Europe Cup in voller Länge und emotional auf auditive Weise zu genießen. Für Anhänger der visuellen Übertragung wird ein Live-Stream unter https://www.youtube.com/watch?v=oDiDtTwoUpQ verfügbar sein.