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Foto: Viktor Meshko ©️

easyCredit BBL

Nächstes Derby! Diesmal geht es im Duell Ober- vs. Unterfranken gegen die Würzburg Baskets

Mit einem Derby beginnt für medi bayreuth das Jahr 2023 in der easyCredit Basketball Bundesliga. Am Sonntag (Tip-Off: 15:00 Uhr) empfangen Bastian Doreth & Co. in der von VIEWENTO präsentierten Partie des 14. Spieltages den unterfränkischen Ligakonkurrenten aus Würzburg. 

Während medi bayreuth aufgrund der Verlegung des Auswärtsspiels in Ludwigsburg (die MHP RIESEN mussten in den Play-Ins in der Basketball Champions League gegen Limoges ran) zehn Tage Zeit zur Vorbereitung auf das Derby gegen die Baskets hatte, waren die Unterfranken in eigener Halle noch am Mittwochabend gegen den anderen oberfränkischen Bundesligisten aus Bamberg im Einsatz. Wie schon bei der klaren Niederlage zuvor in Hamburg (73:96) zogen die Würzburger auch gegen Bamberg (73:79) den Kürzeren und kommen nun mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge in die Bayreuther Oberfrankenhalle. 

Doch auch wenn es in den beiden letzten Partien nichts für die Baskets zu gewinnen gab, spielt die Mannschaft von Head Coach Sasa Filipovski bislang eine starke Saison. Mit einer Bilanz von sechs Siegen und sieben Niederlagen stehen die Würzburger auf Tabellenposition neun. Drei ihrer Erfolge konnten die Unterfranken dabei auswärts einfahren (Siege in Oldenburg 79:77, in Chemnitz 86:81 und in Braunschweig 89:82). 

Prunkstück des Würzburger Teams ist zweifelsohne der Backcourt um Cameron Hunt (17,4 Punkte pro Spiel / Effektivität 17,0) und Stanley Whittaker (17,1 Punkte pro Spiel / Effektivität: 16,6). Gemeinsam mit den 15,2 Punkten im Schnitt von Shooting Guard C.J. Bryce sind diese drei Spieler allein für knapp 60 Prozent der gesamten Würzburger Punkte verantwortlich. 

Wie zuletzt beim Derbysieg gegen Bamberg hoffen die Bayreuther auch im Frankenderby auf die Unterstützung ihrer Fans. “Gegen Brose haben uns die Fans getragen und zusätzliche Energie gegeben. Genau das brauchen wir auch gegen Würzburg, denn wir können es nur gemeinsam schaffen”, sagt medi-Kapitän Bastian Doreth in der Hoffnung auf eine gut gefüllte Oberfrankenhalle. Tickets für die Partie gegen Würzburg gibt es ONLINE oder am Spieltag an der Abendkasse.

Die Neuen bei den Würzburg Baskets

C.J. Bryce - Guard / 1,96m / 26 Jahre, er war der vierte Neuzugang in Reihen der Würzburger und kam vom ungarischen Erstligisten Nyiregyhaza BS. Seine basketballerische Ausbildung absolvierte der US-Amerikaner bei keinem Geringeren als der University of North Carolina, also der Universität, bei der auch Michael Jordan in jungen Jahren auf Korbjagd ging. Im Kader von Head Coach Sasa Filipovski soll C.J. Bryce die Rolle von William Buford übernehmen, der die Unterfranken nach der letzten Saison verlassen hat. 

O´Showen Williams - Guard / 1,80m / 25 Jahre, mit einem Zweijahresvertrag im Gepäck kam O‘Showen William im Sommer aus Slowenien von Terme Olimia Podcetrtek an den Main. Er gilt als wendiger Aufbauspieler, der vor allem durch seine Agilität überzeugen kann.

Stanley Whittaker - Guard / 1,83m / 28 Jahre, ebenfalls einen Vertrag über zwei Jahre erhielt im Sommer der US-Amerikaner Stanley Whittaker, der zuletzt in der BARMER ProA für die PS Karlsruhe LIONS aktiv war und mit beachtlichen Statistiken (22,3 Punkte, 6,6 Assists, 5,2 Rebounds, 1,4 Steals) zu den auffälligsten Spielern dieser Liga gehörte. Dass er auch das Zeug für die höchste Spielklasse Deutschlands besitzt, beweist der Guard in dieser Serie nun Spiel um Spiel im Dress der Unterfranken, für die er zu einem der effektivsten Akteure zählt.

Philipp Hartwich - Center  / 2,18m / 27 Jahre, seine Verpflichtung war schnell unter Dach und Fach. Der Vertragsabschluss mit dem deutschen Center war die erste Personalentscheidung, die die Würzburger in der Off-Season verkündeten. Auch er wurde mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Hartwich kam vom Ligakonkurrenten BG Göttingen nach Unterfranken. Aufgrund einer im Oktober beim Training zugezogenen Knieverletzung, kann er seine Mannschaft derzeit jedoch nur von der Bank aus unterstützen. 

Xeyrius Williams - Forward / 2,06m / 25 Jahre, er war das letzte Puzzlestückchen im Kader der Würzburger. Im Juli des vergangenen Jahres unterschrieb der US-Amerikaner einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison. Vor seinem Engagement bei den Unterfranken ging der Forward für Aris Thessaloniki, in Griechenland, auf Korbjagd. Dass die Verantwortlichen der Würzburger mit der Verpflichtung des in Ohio geborenen Flügelspielers goldrichtig lagen, beweisen seine durchschnittlichen 9,8 Punkte pro Partie und seiner Effektivität von 11,1. 

Collin Welp - Forward / 2,06m / 24 Jahre, der Sohn der vor acht Jahren verstorbenen Basketballlegende, Chris Welp, kam im Sommer von der University of California an den Main und erhielt dort einen Vertrag über zwei Jahre. Der Rookie soll langsam in der Liga etabliert werden und mit einer gewissen Spielzeit seine Basketballkarriere in Deutschland erfolgreich beginnen, sodass er irgendwann in die Fußstapfen seines Vaters treten kann. 

Wer ist geblieben?

Trotz des neuen Namens wurde zumindest versucht, bei den Spielern etwas an Kontinuität zu erhalten und so standen den sechs Neuzugängen auch sechs Alteingesessene im Trikot der Würzburger gegenüber. Diese sind neben Julius Böhmer (Guard / 1,93m / 20 Jahre), Youngstar Elijah Ndi (Forward / 1,94m / 18 Jahre), Cameron Hunt (Guard / 1,92m / 25 Jahre), Nicolas Carvacho (Center / 2,11m / 25 Jahre), Filip Stanic (Center / 2,06m / 24 Jahre) noch Kapitän Felix Hoffmann (Forward / 1,95m / 33 Jahre), der unlängst Maurice Stuckey bei der Anzahl an Spielen für die Unterfranken überholte (165 Einsätze) und nun als alleiniger Rekordspieler der Würzburger gilt. 

Was sagt Head Coach Lars Masell zum Gegner?

“Mit Sasa Filipovski haben die Würzburger einen exzellenten und extrem erfahrenen Coach. Sie spielen sehr physisch und sind vor allem durch ihre drei Guards immens gefährlich. Uns muss es gelingen, ihre Physis zu matchen und gegen ihre beiden sehr physisch spielenden Center das Rebound-Duell zu gewinnen. Wenn wir das schaffen und zudem auch unsere Fehlerquote limitieren können, sollten wir mit unseren Fans im Rücken eine Chance auf einen weiteren Heimsieg haben.” 

Wie kann ich mein Team anfeuern? 

Auch diesmal heißt es ganz einfach:  Ab in die Oberfrankenhölle und kräftig Lärm für unsere Mannschaft machen! Tickets für das Frankenderby gibt es online HIER oder am Spieltag an der Abendkasse. 

Ansonsten gibt es natürlich auch diesmal die Möglichkeit, die gesamte Partie live und in HD auf allen gängigen Endgeräten via Magenta Sport zu verfolgen. Kommentator wird Jakob Lobach sein.