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Fotos: Viktor Meshko

easyCredit BBL

Zu Gast in Würzburg: Das neue Jahr startet für medi bayreuth mit dem Frankenderby

Das neue Jahr beginnt für medi bayreuth gleich mit einem Derby. Am 15. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga steht das Duell bei s.Oliver Würzburg auf dem Programm für das Team von Head Coach Raoul Korner. Der österreichische Übungsleiter muss ausgerechnet in dieser so wichtigen Partie neben Andreas Seiferth und Janari Jõessar auch auf seine Mannschaftskapitän Bastian Doreth verzichten, der sich im letzten Spiel der HEROES OF TOMORROW gegen ALBA BERLIN einen Kapselriss im Fuß zugezogen hatte. Nachdem sich auch Cameron Wells erst langsam auf dem Weg zurück zu alter Leistungsfähigkeit befindet, wird medi bayreuth ein nahezu perfektes Spiel sowie eine wahre Energieleistung der noch zur Verfügung stehenden Spieler benötigen, um das Frankenderby erfolgreich zu bestreiten.

Während medi zuletzt drei Niederlage in der BBL in Serie einstecken musste, konnten die Unterfranken ihre letzten sieben Spiele nicht gewinnen. Der letzte Sieg der Würzburger datiert vom 2. November, als man auf eigenem Parkett den FC Bayern München mit 90:70 buchstäblich deklassierte. In eigener Halle präsentieren sich die Unterfranken in dieser Saison bislang deutlich stabiler. Hier konnten sie alle ihre bisherigen drei Saisonsiege verbuchen.   

Sprungball am Sonntag (2. Januar) in der s.Oliver Arena ist um 15:00 Uhr. 

Die FACTS zum Spiel gegen s.Oliver Würzburg

Form

Mit drei Siegen und zehn Niederlagen belegen die Unterfranken derzeit den 16. Tabellenplatz der easyCredit Basketball Bundesliga. Dabei hatten sich die Verantwortlichen sicherlich mehr von dieser Spielzeit erhofft und nach dem Zuletzt hagelte es allerdings sieben Niederlagen in Folge für die Würzburger. Die Silvesterpartie bei ALBA BERLIN mussten die Mannen von Neu-Head Coach Sasa Filipovski mit 61:96 verloren geben.

Aktuelles

Der 13. Dezember war ein ereignisreicher Tag in Unterfranken. Nach sieben Niederlagen aus den ersten zehn Saisonspielen und dem Viertelfinal-Aus im BBL Pokal gaben die Verantwortlichen der Würzburger bekannt, dass man sich von Denis Wucherer trennen werde, um den Verein wieder in “positive Richtungen” zu führen, wie es Geschäftsführer Steffen Liebler der Presse mitteilte. Doch der Trainerwechsel in der Universitätsstadt war nicht die einzige größere Herausforderung, die es zu meistern gilt. Auch die Suche nach einem neuen Haupt- und Namenssponsor wird die Mainfranken sicherlich noch etwas länger beschäftigen, nachdem s.Oliver erst kürzlich den Rückzug aus dem Sponsoring (bereits nach dieser Saison) bekanntgab.

Coach

Nach der Entlassung von Denis Wucherer und der Interims - Coachingphase von Steven Key, wurden die Würzburger auf der Trainerposition in Sasa Filipovski fündig. Die Vita des Slowenen dürfte die Verantwortlichen in Unterfranken überzeugt haben, denn Filipovski begann bereits im Alter von 24 Jahren mit dem Coachen in seinem Heimatland Slowenien. Mehrere Meisterschaften und Pokalsiege zieren seinen Lebenslauf auf seinen Coachingstationen in Polen, Russland, Italien, Türkei, Serbien und Frankreich. Zuletzt stand er beim Traditionsverein Partizan Belgrad an der Seitenlinie. Sein Debüt in Würzburg gab der 47-jährige Slowene gegen die BG Göttingen, was jedoch mit 79:86 an die Niedersachsen ging.

Team

Nach namhaften Abgängen wie Joshua Obiesie (neuer Verein: FC Bayern München) oder Tyson Ward (Telekom Baskets Bonn), musste man die Mannschaft in der Off-Season etwas umstellen. Durch Filip Stanic (Alter: 23 / Position PF / Größe 2,06m / letzter Verein NINERS Chemnitz), Aigars Skele (29 / SG / 1,93m / VEF Riga - LAT), Craig Moller (27 / PF / 2,03m / Sydney Kins - AUS), Luciano Parodi (27 / PG / 1,83m / Minas Belo Horizonte - BRA), Desi Rodriguez (25 / SF / 1,98m / MHP RIESEN Ludwigsburg), Nicolas Carvacho (24 / C / 2,11m / Rilski Sportist Samokov - BUL), Kerron Johnson (31 / PG / 1,85m / BC Enisey Krasnoyarsk - RUS), Tomasz Gielo (28 / PF / 2,05m / BC Andorra - AND) und William Buford (31 / SG / 1,86m / Darussafaka - TUR)  wurden die Unterfranken verstärkt. Außerdem erhielt der aus München ausgeliehene Alex King (36  / SF / 2,01m) einen festen Vertrag bei den Residenzstädtern. Zusammen mit Julius Böhmer (19 / PG / 1,93m), Felix Hoffmann (32 / SF / 1,95m), Cameron Hunt (24 / PG / 1,92m) und Julian Albus (29 / SG / 1,91m) bilden sie den Kader von s.Oliver Würzburg.

Statistikvergleich:

Spätestens beim Blick auf die Statistiken beider Mannschaften, sieht man die Klasse der Würzburger. Sowohl bei Punkten pro Spiel, Effektivität als auch den Rebounds liegen die Unterfranken im Ligaranking vor medi bayreuth. Das Team von Head Coach Raoul Korner hat hingegen aus allen Bereichen (2er, 3er und auch Freiwürfe) die besseren Wurfquoten.

Live dabei in der s.Oliver Arena

Auch beim Frankenduell werden die lautstarken medi-Fans schmerzhaft vermisst werden. Dennoch können die Anhänger der HEROES OF TOMORROW den Burschen von Head Coach Raoul Korner live und in HD folgen, denn Magenta Sport überträgt die Partie auf alle gängigen Endgeräte. Natürlich kommen auch die Liebhaber der gepflegten Audiounterhaltung, dank DUNK.FM, dem gemeinsamen Portal des Nordbayerischen Kuriers und Radio Mainwelle, voll auf ihre Kosten. Gewohnt emotional und informativ wird das Spiel, ab 14:50 Uhr, aus Würzburg übertragen.